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Berlin Spandauer Ufer

Baufortschritt

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DAS PROJEKT:


Der Anfang

Begonnen hatte das Projekt am 31. März 2016 im Rahmen eines Joint Ventures („Spandauer Ufer GmbH & Co. KG“). Gemeinsam erwarben die FAY Projects GmbH und die merz objektbau GmbH & Co. KG das Grundstück des ehemaligen Postareals. Es liegt mitten in Spandau und bietet mehr als 64.000 qm Fläche für ein völlig neues Stadtquartier – und das direkt am Fluss und Bahnhof. Auf dem Grundstück befinden sich bis heute Bestandsgebäude der Post, die teilweise bereits seit etwa 20 Jahren leer stehen. Entsprechend groß ist das öffentliche Interesse.

 

Die Idee

Es wurde ein sog. „städtebauliches Werkstattverfahren“ gestartet. Zwischen den Entwürfen von sechs renommierten Architekturbüros wurde Ende 2016 entschieden. Die Gewinner sind ASTOC Architects and Planners GmbH & Co. KG (1. Platz) und KSP Jürgen Engel Architekten GmbH (2. Platz).

Wichtigste Beurteilungskriterien waren einerseits die Qualität des städtebaulichen Konzepts und die Integration der Uferpromenade über eine großzügige Platzgestaltung in das Freiraumkonzept. Andererseits die Qualität des Erschließungs- und Verkehrskonzepts und die Umsetzung des Raumprogramms. Außerdem der Schall- und Brandschutz sowie die Wirtschaftlichkeit des Konzepts.

 

Die Nutzung

Das neue Stadtquartier soll einen Mix bieten aus Handel, Gewerbe, Gastronomie, Hotellerie und Wohnen. Künftig ziehen hier ein Vollversorger-Unternehmen, ein Fachmarkt, ein Fitnessstudio und eine Kita ein. Hinzu kommen Gastronomie, Hotel, Arztpraxen und Büroflächen neben dauerhaftem und temporärem Wohnen. Den Schwerpunkt bilden die letzteren – der Einzelhandel soll keine Konkurrenz zu den Geschäften in der Altstadt und den gegenüberliegenden Spandau Arcaden darstellen.

 

Die Planung

Mehrere neue Gebäude mit unterschiedlicher Höhe, Form und Ausrichtung werden entstehen. Die Außenanlagen werden eine hohe Aufenthaltsqualität bieten und komplett autofrei sein.

Die Fassade greift die lokaltypischen roten Klinker wie an der Spandauer Zitadelle und dem Rathaus auf. Die Dächer werden teilweise begrünt. Das innovative und nachhaltige Energiekonzept sieht eine Flusswasserkühlung und „Smart Meters“ vor, elektronische intelligente Verbrauchs-Zähler.

 

Die Zertifizierung

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, kurz DGNB, würdigt die Projektplanung am 8. Juni 2018 mit der Verleihung des Vorzertifikats in Gold. Neben den oben genannten Punkten lobt sie die hohe Nachverdichtung am verkehrsgünstigen Standort mitten in Spandau und den kooperativen Prozess des städtebaulichen Werkstattverfahrens unter Einbezug von Lokalpolitik, Experten und Bürgern. Außerdem bietet das „Spandauer Ufer“ künftig Wohnen und Arbeiten für verschiedene Einkommens- und Nutzergruppen.

 

Der Startschuss

Anfang 2018 wurde das größte Bestandsgebäude abgebrochen, die übrigen folgen Ende 2018. Bis dahin werden die frei gewordene, riesige Außenfläche und die verbliebenen Bestandsgebäude zwischengenutzt. Dazu zählen Public Viewing zur Fußball-WM, Urban Gardening, Kunstausstellungen und Indoor Skating ebenso wie ein Kindertheater und Beach Volleyball. Ab 2019 wird dann der Neubau starten.

 

Ausführliche Informationen zum Projekt und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Website: spandauer-ufer.de

und dgnb-system.de/de/system/zertifizierungssystem/